Archiv

Archiv für August, 2010
23 Aug

Bekannte Jazzfestivals (Übersicht)

Jazzfestivals finden über das ganze Jahr verteilt statt und vor allem in der ganzen Welt. Im Folgenden soll der Fokus jedoch auf den europäischen Festivals liegen, die relativ schnell erreicht werden können. Außerdem sind auch dort vielfach Stars mit internationalem Renommee vertreten, so dass man nicht immer gleich bis in die USA reisen muss, um ein unvergessliches Musikerlebnis genießen zu können. Gerade in Deutschland findet man in nahezu jeder Stadt ein Jazzfestival, wobei natürlich manche hochkarätiger besetzt sind als andere.

In Deutschland ist die Zahl der Jazzfestivals nur schwer zu überblicken, da wirklich nahezu jede Stadt ein solches veranstaltet, wobei man ganz klar einen Schwerpunkt in den nördlicheren und östlichen Städten feststellen kann. Über die Grenzen Deutschlands hinaus sind vor allem die Jazzfestivals in Marktoberdorf, Stuttgart, Burghausen bei München, aber auch Potsdam, Leipzig und Moers bekannt.

Aber auch in den Nachbarländern Österreich, Schweiz und in den Niederlanden finden große Jazzfestivals statt, die einen Besuch wert sind. Das Jazzfestival in Basel ist sehr bekannt, aber auch Ascona – New Orleans Jazz hat sich über die Grenzen hinweg einen Namen gemacht, ebenso wie das Saalfelden Jazzfestival und das. Gleiches gilt für das Breda und das Enschede Jazzfestival in den Niederlanden. Damit ist in Europa aber natürlich noch lange nicht Schluss, denn in nahezu jedem europäischen Land werden Jazzfestivals veranstaltet. So findet sowohl in Bozen als auch Meran jeweils ein mehrtägiges und hochkarätig besetztes Jazzfestival statt, ebenso wie mit Jazz around Denmark. Aber auch in Großbritannien hat Jazz eine lange Tradition und wird unter anderem bei den Cheltenham Festivals gepflegt. Das größte Festival in Belgien ist das Gent Jazzfestival. Zwar dominiert in Frankreich der Chanson, aber auch der Jazz konnte sich im Laufe der Zeit einen festen Platz erobern und jedes Jahr findet die Nancy Jazz Pulsations statt.

22 Aug

Jazzblues

Eine besondere Komposition des Jazz ist der Jazzblues. Dieser baut auf dem Blues auf, ist aber zugleich dessen Weiterentwicklung. Im Gegensatz zum Free Jazz ist der Jazzblues eine harmonische Weiterentwicklung und wird sehr häufig zur Improvisation eingesetzt. Oft spielt der improvisierende Solist den Jazzblues, um damit dessen Können, aber auch Kreativität unter Beweis zu stellen, denn der Jazzblues beinhaltet viele schnelle und kurze Formen.

Obwohl man Gegenteiliges vermuten würde, werden die Melodien im Jazzblues nicht gesungen, sondern ausschließlich instrumental interpretiert. Die Harmonie- und die Taktfolge orientieren sich am Bluesschema, wie etwa der Chorusstruktur aus zwölf Takten. Bekannte Jazzblues-Stücke sind etwa „Blue Monk“, „All Blues“ oder Blues for Alice“. Verändert werden lediglich die harmonischen Strukturen, aber die fünf Subdominanten pro Takt bleiben ebenso erhalten wie die zwöllftaktige Form. Bekannte Vertreter des Blues Jazz sind etwa Toots Thielemann oder Herbie Hancock.

Der Jazzblues kann allerdings bedeutend komplexer sein als der normale Blues. Dies liegt vor allem darin begründet, dass man die Akkordfolge verändern kann. Darüber hinaus können aber auch die Akkorde selbst substituiert werden. Die Beispiele solcher Modifikationen sind vielfältig und man kann an dieser Stelle nicht alle möglichen Varianten aufzählen, aber für eine anschauliche Darstellung seien an dieser Stelle ein paar Variationsmöglichkeiten genannt. So kann beispielsweise anstelle eines Dominantseptakkordes auf demselben Grundton ein alterierter Akkord gespielt werden. Denkbar ist jedoch auch die Beibehaltung des Dominantseptakkordes, wobei allerdings der Grundton verschoben wird. Die Abwandlungsmöglichkeiten sind sehr groß und der Jazzblues wird auch von den meisten Musikern nicht ausschließlich gespielt, sondern oft als eine Variante, die das Repertoire erweitert.

21 Aug

Free Jazz

Der Begriff des Free Jazz entstand in den 1960er Jahren und leitet sich vom Titel eines Musikalbums von Ornette Coleman aus dem Jahr 1961 ab. Bereits in den 1950er Jahren experimentierten junge Musiker mit Dissonanzen, die teils bis zur Atonalität gingen. Dies widersprach der bis dato unumstößlichen Funktionsharmonik. Aber damit nicht genug, denn neben dem Erschließen des Raums der freien Tonalität, wurden auch zusehends neue Klang- und Geräuscheffekte sowie neue Spieltechniken aufgenommen. So steht die Beschreibung Free Jazz sowohl für freie harmonische Improvisation als auch für Freiheiten, die für ungeübte Ohren bis hin zur Dissonanz und Atonalität reichen.

Der Free Jazz entstand in den USA und Europa nahezu gleichzeitig, woran deutlich wird, dass der Free Jazz Teil der musikalischen Entwicklung fast schon zwangsläufig werden musste. Powerplay und Intensität hatten in der Geschichte des Jazz noch nie eine solch große Rolle gespielt und wurden zusehends von den Musikern eingefordert. Das Publikum stand dem Free Jazz jedoch zu Beginn sehr skeptisch gegenüber, denn mit den Disharmonien und der teils schrillen Atonalität konnte es nichts anfangen.

Mitte der 1960er Jahre begann sich ein ganz eigener europäischer Free Jazz zu entwickeln, dessen bekannte Vertreter Derek Bailey, Gunter Hampel, John Stevens und Peter Kowald waren. Der Free Jazz hat sich mittlerweile bis in die 3. Generation erhalten, aber natürlich auch weiterentwickelt. Außerdem werden Elemente des Free Jazz immer häufiger in andere Musikrichtungen integriert, so dass der Jazz über Umwege von anderen Musikrichtungen beeinflusst wird und zugleich aber auch diesen zu mehr Variationen verhilft. So zählen zu den signifikantesten Merkmalen des Free Jazz die freie Atonalität, aber auch die freie Rhythmik und das zunehmende Verschwinden der Jazz-typischen Leadsheets. So sorgt der Free Jazz dafür, dass der Jazz weiter lebt und sich auch in viele Richtungen weiterentwickelt und viele Musikrichtungen beeinflusst.

11 Aug

Summerjam Festival Köln

Bereits seit 25 Jahren findet jedes Jahr in Köln das Summerjam Festival statt. Hierbei handelt es sich um eine mehrtägige Veranstaltung mit Reggae- und Dancehallmusik. Seit 1996 ist der Veranstaltungsort am Fühlinger See gelegen. In den ersten acht Jahren fand das Summerjam-Festival auf der Loreley, in den zwei Folgejahren 1994 und 1995 in Wegberg statt.

Wer zum Summerjam Festival nach Köln anreist, den erwarten drei Tage ausgelassene Stimmung zu fantastischer Live-Musik. Im Jahr 2010 hat das Festival insgesamt 25 000 Besucher aus Deutschland, den Niederlanden, England und Frankreich angezogen. Hier kann man sich fast wie im Jamaicaurlaub fühlen und mit Gleichgesinnten ausgelassen und friedlich tanzen und feiern. Einer der Topacts im Jahr 2010 – wie auch schon in mehreren Jahren davor – ist die Kölner Band Gentleman gewesen. Mit ihren Reggaebeats hat die Band das riesige Publikum sofort in ihren Bann gezogen und bei den Rhythmen hielt es niemanden lange still. Aber nicht ausschließlich Reggaemusik wird hier gespielt, sondern es gibt auch eine extra Dancehall-Area.

Beim Summerjam Festival in Köln zählt aber nicht nur die Musik. Vielmehr ist es das Gefühl eines Miteinanders und der gegenseitigen Toleranz, welche die Besucher von Jahr zu Jahr begeistert. Zusammen zelten unter freiem Himmel, exotisches Essen zu genießen und der wunderschöne Veranstaltungsort – all das macht das Summerjam Festival einzigartig. Dabei steht die Tradition gleichberechtigt neben den Neuerungen. Jedes Jahr steht die Veranstaltung unter einem anderen Motto und dennoch können sich die zahlreichen Fans stets sicher sein, dass sie drei unvergessliche, wunderschöne Tage in Köln verbringen werden. Das Summerjam Festival ist aus der Stadt am Rhein nicht mehr wegzudenken.

KategorienFestival Tags: , , , ,
03 Aug

Musik erzeugt Stimmungen

Musik kann vieles bewirken. Sie ist ein wichtiger Teil unseres Lebens. In den unterschiedlichen Lebenslagen wird Musik zum Mittelpunkt. Je nachdem welches Lied gehört wird, wird eine ganz bestimmte Stimmung erzeugt. Manchmal werden Lieder ganz bewusst gehört, um sich in eine Stimmung zu versetzen. Liebeskummer wird mit Balladen oder ganz lauter Rockmusik kombiniert. Musik hat eine tröstende Funktion und gibt uns damit ein besseres Gefühl. Die Musikwahl ist natürlich allein vom Menschen abhängig, der sie hört. Musik beeinflusst unser Verhalten, unser Denken unseren Willen. Da Geschmack rein subjektiv geprägt ist, erfolgt auch die Bewertung von guter oder schlechter Musik nur subjektiv. Somit kann eine Meinung zu einer Musikrichtung oder einem ganz bestimmten Lied niemals für die Allgemeinheit erfolgen. Was der eine als gut und gern gehört empfindet, muss der andere nicht gerne hören. Musik hat noch weitere Funktionen. Sie wirkt zum Teil beruhigend, lässt uns abschalten und entspannen. Musik wird in verschiedenen Therapien gebraucht. Die technischen Fortschritte lassen zudem einiges möglich werden. Lieder können einfacher denn je transportiert und abgehört werden. Hier ist das Abspeichern von Musik auf mobilen Datenträgern zu erwähnen. MP3-Player sind bereits veraltet, sie wurden durch die modernen Möglichkeiten der iPods ersetzt. Externe Festplatten können zahlreiche Lieder abspeichern und sie können ganz einfach von einem zum anderen Ort transportiert werden. Musik kann Herzen erreichen, sie kann Menschen berühren und helfend wirken. Die Kraft der Musik sollte niemals unterschätzt werden. Auch Tiere sind davon nicht ausgenommen. Musik hat auch auf Tiere einen gewissen Einfluss. Manche Tiere werden ruhiger, wenn sie Musik hören, selbst wenn sie die Worte nicht verstehen und gar nicht als sinnvolles Geräusch wahrnehmen. Beim Menschen ist das ähnlich. Auch der Mensch braucht nicht zwingend Musik mit Worten. Die rein instrumentalen Klänge reichen schon aus, um Gefühle zu erzeugen. Ein Leben ohne Musik wäre leer und emotionslos.

02 Aug

Jazzclub

So verschieden die deutschen Städte auch sein mögen, Eines haben sie gemeinsam: einen Jazzclub. In nahezu jeder, etwas größeren deutschen Stadt findet man einen Jazzclub, oft sogar mehrere. Dies war in den 1930er Jahren kaum vorstellbar, denn damals war der Jazz in Deutschland noch relativ unbekannt und unter den Nationalsozialisten wurde er gar verboten, da er als Musik des Feindes galt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges allerdings entstanden immer mehr Jazzclubs in Deutschland, die mit einem ganz besonderen Flair überzeugen. Jazzclubs findet man tatsächlich verhältnismäßig oft in Kellern, denn ein Saxophon oder eine Trompete können zugegebenermaßen schon ziemlich laut sein. Das Licht ist oft gedimmt, die Räumlichkeiten sind oft nicht allzu groß, so dass leicht eine private, fast schon heimelige Atmosphäre entstehen kann. Streng genommen sind die Jazzclubs kleine Konzerthäuser, denn dort wird eigentlich nie oder zumindest nie hauptsächlich Musik vom Band gespielt, sondern live. Ob es sich dabei um ein Konzert oder eine Jam Session handelt, sei an dieser Stelle vernachlässigt. Früher gab es neben Jazzclubs zahlreiche Pianobars, Live-Musik gehörte einfach dazu, aber in der heutigen Zeit ist das eher die Ausnahme und deshalb sind Jazzclubs einerseits zwar als Relikt alter Zeiten zu sehen, aber andererseits eher als willkommen und erfrischende Abwechslung zu Musik vom Band.
Jazzclubs sind aber auch in anderer Hinsicht eine Besonderheit, denn dort geht man hin, um mit Freunden Zeit zu verbringen, zugleich aber auch, um bewusst Musik zu hören. Die meisten Jazzclubs sind auch nicht auf einen bestimmten Stil festgelegt, so dass man aus einem vielfältigen Programm auswählen kann. Das Internet ermöglicht es den Besuchern außerdem, sich im Vorfeld bereits über die Künstler zu informieren, was gerade für Jazz-Neulinge hilfreich sein kann.

02 Aug

Wandtattoos – eine gute Möglichkeit den Lebensraum etwas schöner zu gestalten

Wer es gerne etwas ausgefallener in seiner Wohnung oder seinem Haus haben möchte, der sollte auch überall sein eigenes, individuelles Design auswählen. Auch bei den Wänden. Man kann die Wände bekanntermaßen mit Tapeten oder einer schönen Farbe zieren. Aber Tapeten sind selten so ausgefallen, dass sie bei den Besuchern für große Bewunderung sorgen werden. Die meisten Leute wählen bei Tapeten ganz dezente Muster aus, die nicht zu sehr herausstechen. Sie sollten einfach zu der übrigen Einrichtung passen und die Harmonie nicht durcheinander bringen. Genauso versucht man auch beim Ausmalen der Wände vorzugehen. Man überlegt sich zu erst einmal, welche Farben denn überhaupt in Frage kommen würden. Dies hängt auch wieder sehr stark von den im Raum befindlichen Möbeln ab. Dabei kann es aber schon vorkommen, dass man sich oftmals auch für grellere oder aggressivere Farben entscheidet. Vor allem wenn man noch etwas jünger ist, will man, dass sich der eigene Geschmack sehr klar in der Einrichtung und der Dekoration der Wände widerspiegelt. Nicht zu vergessen sind auch die Wandtattoos, die immer mehr in Mode kommen. Stylische und trendige Wandtattoos bieten eine gute Möglichkeit, ein paar Highlights in der Wohnung zu setzen. Es gibt eine große Menge an Motiven und somit wird wohl für jeden Geschmack das geeignete Tattoo zu finden sein. Ein Wandtattoo besteht häufig aus Vinyl, eine Beschichtung, die beispielsweise auch für den Stoff von Außenzelten verwendet wird. Vinyl ist zwar eine sehr preiswerte Beschichtung, aber leider sehr unverträglich für die Umwelt. Das Wandtattoo kann aber auch aus Samt bestehen, ein Stoff der durch Weben hergestellt wird. Je nachdem, für welche Beschichtung man sich entscheidet, sollte das Motiv nicht aus irgendeiner Laune heraus gewählt werden. Schließlich will man das Tattoo die nächsten Jahre auch noch bewundern und deswegen sollte überlegt werden, ob nicht doch ein zeitloses Motiv gekauft werden sollte. Um den Lebensraum etwas schöner zu gestalten, eignen sich auch Wandtattoo Bordüren ganz hervorragend. Bei Wandtattoos sowie Bordüren gibt es genauso wie bei Tapeten etwas ausgefallenere Motive oder dezente, schlichte Motive. Egal für welches Motiv man sich nun entscheidet, ein Wandtattoo wird immer für einen Hingucker sorgen. Denn Wandtattoos hat noch nicht ein jeder und deswegen wird der Besucher wahrscheinlich gleich mal einen Blick darauf werfen.