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24 Sep

Rückblick Südtiroler Jazz-Festival 2010

Die Veranstalter blicken zufrieden auf das Südtiroler Jazzfestival 2010 zurück. Mehr als 18.000 Musikfans besuchten das 10-tägige Festival vom 25. Juni bis zum 4. Juli 2010.

Jazz-Größen traten bei mehr als 100 Konzerten in Brixen, in Bozen, in Meran, in Bruneck und nun auch im Vinschgau auf.

Sehr beliebt waren dieses Jahr die Konzerte auf Wein- und Berggasthöfen sowie an anderen ungewöhnlichen Orten. Ein paar Beispiele dazu: Über 200 Menschen kamen um 5 Uhr morgens nach Tscherms in den Labyrinthgarten Kränzelhof, um den Sonnenaufgang gemeinsam mit einem Konzert zu erfahren. Ungewöhnlich waren auch das Floß- und Fahrradkonzert entlang des Etsch-Flusses zwischen Nals und Sigmundskron sowie einige Veranstaltungen auf Almen. Das Konzept der Veranstalter scheint aufgegangen zu sein, denn auch die neuen Aufführungen im Vinschgau, die diesjährig erstmals mit im Programm waren, erfreuten sich vieler Besucher.

Ein Wehrmutstropfen waren die rückläufigen Besucherzahlen an den Abendendkonzerten auf den Hauptbühnen. Ein Grund war die übermächtige Konkurrenz der Fußball WM 2010. Zudem war es an vielen Abenden sehr, sehr warm, da blieben viele Menschen lieber im Freien als vor den Bühnen in den Konzertsälen.

Erfreulich war die ausgezeichnete Stimmung beim kritischen Fachpublikum und den Musikern selbst. Denn das Südtiroler Jazzfestival etabliert sich immer mehr zu einem Treffpunkt von Musikkünstlern, die von Südtirol aus neue Impulse für Ihre musikalische Arbeit mitnehmen. Auch Stars mit Weltruhm traten heuer das erste Mal gemeinsam in Südtirol auf (Noa mit Fabrizio Bosso und Luciano Biondini, Matthias Schriefl mit Gianluca Petrella,…). Und zum ersten Mal überhaupt in Europa trat die Nachwuchskünstlerin Marina Maximilian Blumin im Zuge des Jazzfestivals auf.

Auch prominente Medienvertreter (Washington Post, Bayrischen Rundfunk, Süddeutsche,…) beobachteten die Veranstaltungen und berichteten darüber.

11 Aug

Summerjam Festival Köln

Bereits seit 25 Jahren findet jedes Jahr in Köln das Summerjam Festival statt. Hierbei handelt es sich um eine mehrtägige Veranstaltung mit Reggae- und Dancehallmusik. Seit 1996 ist der Veranstaltungsort am Fühlinger See gelegen. In den ersten acht Jahren fand das Summerjam-Festival auf der Loreley, in den zwei Folgejahren 1994 und 1995 in Wegberg statt.

Wer zum Summerjam Festival nach Köln anreist, den erwarten drei Tage ausgelassene Stimmung zu fantastischer Live-Musik. Im Jahr 2010 hat das Festival insgesamt 25 000 Besucher aus Deutschland, den Niederlanden, England und Frankreich angezogen. Hier kann man sich fast wie im Jamaicaurlaub fühlen und mit Gleichgesinnten ausgelassen und friedlich tanzen und feiern. Einer der Topacts im Jahr 2010 – wie auch schon in mehreren Jahren davor – ist die Kölner Band Gentleman gewesen. Mit ihren Reggaebeats hat die Band das riesige Publikum sofort in ihren Bann gezogen und bei den Rhythmen hielt es niemanden lange still. Aber nicht ausschließlich Reggaemusik wird hier gespielt, sondern es gibt auch eine extra Dancehall-Area.

Beim Summerjam Festival in Köln zählt aber nicht nur die Musik. Vielmehr ist es das Gefühl eines Miteinanders und der gegenseitigen Toleranz, welche die Besucher von Jahr zu Jahr begeistert. Zusammen zelten unter freiem Himmel, exotisches Essen zu genießen und der wunderschöne Veranstaltungsort – all das macht das Summerjam Festival einzigartig. Dabei steht die Tradition gleichberechtigt neben den Neuerungen. Jedes Jahr steht die Veranstaltung unter einem anderen Motto und dennoch können sich die zahlreichen Fans stets sicher sein, dass sie drei unvergessliche, wunderschöne Tage in Köln verbringen werden. Das Summerjam Festival ist aus der Stadt am Rhein nicht mehr wegzudenken.

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