18 Jan
Ein Wasserbett dient nicht nur als Schlafunterlage, es wirkt auch als tiefgehende Entspannung für Körper, Geist und Seele. Alltägliche Stresssituationen auf Arbeit, mit der Familie, beim Einkaufen etc. lassen uns verkrampfen und empfindlicher werden. Es kommt der Zeitpunkt an dem wir sehr gereizt auf jede Kleinigkeit reagieren und das alles nur, weil wir im Schlaf nicht richtig abschalten können. Ein Wasserbett kann hier wahre Wunder bewirken. Mit jeder Bewegung versetzt man das Wasser in Wellenbewegungen und wir konzentrieren uns auf sie, ohne dabei an Sorgen zu denken. Dazu noch eine gute Wassertemperatur und schon kann man gut einschleifen oder? Viele Menschen sind so gestresst, dass sie auch mit diesen Hilfen nicht einschlafen können. Dann muss man es auf eine andre Art und Weise versuchen. Die Therapieform der Reizüberflutung hilft schon seit Jahren in der Ergo- und Physiotherapie. Hier wird sie überwiegend eingesetzt, um nervöse Kinder wieder zu beruhigen. Sie können auf einem Wasserbett entspannen und z.B. Jazzmusik hören. Es kommt hierbei auf die Geschmäcker an. Der Sinn der Reizüberflutung bezieht sich auf unsere Sinne. Auf dem Wasserbett liegen ist einer davon, die Musik hören der Zweite und vielleicht noch ein Farbenspiel an der Decke. Zu Hause kann man auch mit seinem Wasserbett und Jazzmusik entspannen. Wenn man noch etwas weitergehen möchte, dann kann man die Musik fühlbar machen. Eine Platte mit einem Resonanzkörper wird unter das Wasserbett gelegt und macht die Jazzmusik spürbar. Diese wird mit einem Musik-Player verbunden und gibt die Lieder durch Vibrationen wieder. Dadurch kann jeder entspannen!
18 Nov
Bettdecken gibt es mit den unterschiedlichsten Motiven. Kinder bevorzugen Bezüge mit ihren aktuellen Comic-Helden. Neben Winnie Puh und Pokémon gibt es allerlei Serien und Zeichentrick-Figuren. Erwachsene dagegen mögen es eher dezent und zurück haltend. Bei Frauen ist derzeit die Farbe Lila sehr angesagt, am besten mit ein paar Hibiskus-Blüten, damit sieht es im Schlafzimmer sehr friedlich aus und man fühlt sich wohler. Es gibt aber auch Menschen die mögen es, wenn sich ihr Musikgeschmack an vielen Orten der Wohnung wiederspiegelt.
Ein Beispiel hierfür wären Bettdecken mit Jazz Motiven. Damit der Soul auch im Schlafzimmer Einzug halten kann, haben einige wenige Hersteller diese Dekoration entworfen. Dabei können bekannte Künstler oder eben Musikinstrumente abgebildet sein. Dies ist sicher Geschmackssache, aber die Jazz-Musik findet in den europäischen Gefilden immer mehr Anklang, warum also nicht auch bei der Bettwäsche?
Bettdecken mit Jazz Motiven sind noch sehr selten zu finden. Man muss schon etwas im Internet suchen bis man einen Anbieter dafür gefunden hat. Gibt man z.B. „Bettdecken Jazz“ auf eBay ein, dann ergibt die Suche keinen einzigen Treffer. Es handelt sich hierbei also noch um eine Rarität.
Wenn man Bettdecken mit Jazz Motiven haben möchte, dann gibt es noch eine Alternative. So wie man sich seine T-Shirts bedrucken lassen kann, gibt es auch die Möglichkeit Bettdecken mit Mustern zu versehen. Dafür muss man sich nur die passenden Motive in einem Bildbearbeitungsprogramm zusammen schneiden und gibt diese bei einem Hersteller in Auftrag. Dann hält man nach kurzer Zeit seine Bettdecke mit Jazz Motiven in der Hand!
09 Nov
Das Leben hat viele mühselige und anstrengende Seiten, aber auch viel Genuss zu bieten. Der Knackpunkt ist nur: Man muss sich den Genuss auch selbst gönnen. Es gibt Genüsse, die man jeden Tag haben kann, ohne viel Aufwand. Dazu gehört der Bereich Musik. Die Musik, die dem ureigenen Geschmack entspricht, die die Sinne beflügelt oder einen in andere Welten entführt, dies kann Klassik sein, Pop- und Rockmusik oder aber auch Jazzmusik.
Jazzmusik hat einen ‘smouthen’ Charakter, sie schmiegt sich ans Ohr an, bietet plätschernde Rhythmen und einschmeichelnden Gesang. Wer kann da nicht gut entspannen? Dann noch ein Glas des Lieblingsweins – ob es nun roter oder weißer ist – und man ist wieder ganz bei sich, weg von allem Alltagsstress. Jazzmusik steht für ein bestimmtes Lebensgefühl, genau wie die Rockmusik und die anderen Musikstile. Rockmusik steht eindeutig für Rebellion, Kraft und starke Gefühle. Jazz dagegen steht für eine lockere coole Lebenseinstellung, eben ein ‘Laid back’-Gefühl, dies bedeutet: Zurückgelehnt. Viele Stücke muss ein Jazzmusiker ‘laid back’ spielen, also so entspannt und leicht passiv, als wenn er gemütlich im Sessel zurückgelehnt spielen würde. Und genau dieses Gefühl vermitteln dann die fertigen Jazzaufnahmen. Kein Wunder also, dass man Jazz gerne zum Feierabend hört.
Da wir mehrere Sinne haben, die verwöhnt werden wollen, gehört zum gelungenen Abendprogramm das passende Getränk. Für den einen mag es sein Bierchen sein, – das allabendlich getrunken jedoch sehr auf die Figur schlägt -, für den anderen ist es ein Glas Rotwein. Gegen ein Glas Wein haben sogar die Mediziner nichts einzuwenden, da der Wein uns vor Krankheiten wie Krebs schützt, die Adern erweitert und unsere Arterien gesund erhält. Genuss in Maßen kann also nicht schaden, sondern nur nützen. Jazzmusik und Wein sind eine ideale Kombination!
20 Okt
Musik wird eine heilende Wirkung zugesagt. Und vor allem Jazz kann eine Medizin für die Seele sein. Gerade in emotional aufwühlenden Zeiten kann Musik für Entspannung und ein inneres Gleichgewicht sorgen. Das Eintauchen in die Musik, in die Jazzklänge, hilft dabei, auf andere Gedanken zu kommen. Wichtig ist dabei natürlich, eine entsprechende Atmosphäre zu schaffen. Gedämpftes Licht und ein Glas Rotwein können zusammen mit der richtigen Jazzmusik dafür sorgen, dass man beispielsweise seinen Herzschmerz vergisst.
Die Ausgewogenheit in der Jazzmusik hilft beim Entspannen und dabei, einen Ausgleich zum Alltag zu finden. Pop, Techno oder Rockmusik ist für diesen Zweck wohl eher weniger geeignet. Und gerade bei Liebeskummer gilt es sogar, auf eine bestimmte Art von Musik bewusst zu verzichten: Kuschelrock. Musik, die an den Verflossenen / die Ex erinnern, bewirken wohl das genaue Gegenteil: Sie sorgen für noch mehr emotionale Aufgewühltheit und mehr Herzschmerz, also für noch mehr Liebeskummer.
Besser noch als sich der Jazzmusik auf dem Sofa in den eigenen vier Wänden hinzugeben ist das Ausgehen. In einen Club, oder auf ein Konzert. Gerade bei Liebeskummer ist es wichtig, wieder unter Leute zu kommen, auszugehen, Spaß zu haben. Ohne dabei allzu exzessiv vorzugehen. Ein kleines Jazzkonzert bietet hierfür den perfekten Rahmen. Einfach zusammen mit einem Freund, bzw. der besten Freundin, ein paar entspannte Stunden verbringen, und die Gedanken an den Liebeskummer für eine gewisse Zeit loswerden. Denn sich zu Hause zu vergraben und still vor sich hin zu leiden führt zu den seltensten Fällen zum gewünschten Ergebnis. Vielmehr werden die negativen Emotionen weiterhin verstärkt.
22 Aug
Eine besondere Komposition des Jazz ist der Jazzblues. Dieser baut auf dem Blues auf, ist aber zugleich dessen Weiterentwicklung. Im Gegensatz zum Free Jazz ist der Jazzblues eine harmonische Weiterentwicklung und wird sehr häufig zur Improvisation eingesetzt. Oft spielt der improvisierende Solist den Jazzblues, um damit dessen Können, aber auch Kreativität unter Beweis zu stellen, denn der Jazzblues beinhaltet viele schnelle und kurze Formen.
Obwohl man Gegenteiliges vermuten würde, werden die Melodien im Jazzblues nicht gesungen, sondern ausschließlich instrumental interpretiert. Die Harmonie- und die Taktfolge orientieren sich am Bluesschema, wie etwa der Chorusstruktur aus zwölf Takten. Bekannte Jazzblues-Stücke sind etwa „Blue Monk“, „All Blues“ oder Blues for Alice“. Verändert werden lediglich die harmonischen Strukturen, aber die fünf Subdominanten pro Takt bleiben ebenso erhalten wie die zwöllftaktige Form. Bekannte Vertreter des Blues Jazz sind etwa Toots Thielemann oder Herbie Hancock.
Der Jazzblues kann allerdings bedeutend komplexer sein als der normale Blues. Dies liegt vor allem darin begründet, dass man die Akkordfolge verändern kann. Darüber hinaus können aber auch die Akkorde selbst substituiert werden. Die Beispiele solcher Modifikationen sind vielfältig und man kann an dieser Stelle nicht alle möglichen Varianten aufzählen, aber für eine anschauliche Darstellung seien an dieser Stelle ein paar Variationsmöglichkeiten genannt. So kann beispielsweise anstelle eines Dominantseptakkordes auf demselben Grundton ein alterierter Akkord gespielt werden. Denkbar ist jedoch auch die Beibehaltung des Dominantseptakkordes, wobei allerdings der Grundton verschoben wird. Die Abwandlungsmöglichkeiten sind sehr groß und der Jazzblues wird auch von den meisten Musikern nicht ausschließlich gespielt, sondern oft als eine Variante, die das Repertoire erweitert.
21 Aug
Der Begriff des Free Jazz entstand in den 1960er Jahren und leitet sich vom Titel eines Musikalbums von Ornette Coleman aus dem Jahr 1961 ab. Bereits in den 1950er Jahren experimentierten junge Musiker mit Dissonanzen, die teils bis zur Atonalität gingen. Dies widersprach der bis dato unumstößlichen Funktionsharmonik. Aber damit nicht genug, denn neben dem Erschließen des Raums der freien Tonalität, wurden auch zusehends neue Klang- und Geräuscheffekte sowie neue Spieltechniken aufgenommen. So steht die Beschreibung Free Jazz sowohl für freie harmonische Improvisation als auch für Freiheiten, die für ungeübte Ohren bis hin zur Dissonanz und Atonalität reichen.
Der Free Jazz entstand in den USA und Europa nahezu gleichzeitig, woran deutlich wird, dass der Free Jazz Teil der musikalischen Entwicklung fast schon zwangsläufig werden musste. Powerplay und Intensität hatten in der Geschichte des Jazz noch nie eine solch große Rolle gespielt und wurden zusehends von den Musikern eingefordert. Das Publikum stand dem Free Jazz jedoch zu Beginn sehr skeptisch gegenüber, denn mit den Disharmonien und der teils schrillen Atonalität konnte es nichts anfangen.
Mitte der 1960er Jahre begann sich ein ganz eigener europäischer Free Jazz zu entwickeln, dessen bekannte Vertreter Derek Bailey, Gunter Hampel, John Stevens und Peter Kowald waren. Der Free Jazz hat sich mittlerweile bis in die 3. Generation erhalten, aber natürlich auch weiterentwickelt. Außerdem werden Elemente des Free Jazz immer häufiger in andere Musikrichtungen integriert, so dass der Jazz über Umwege von anderen Musikrichtungen beeinflusst wird und zugleich aber auch diesen zu mehr Variationen verhilft. So zählen zu den signifikantesten Merkmalen des Free Jazz die freie Atonalität, aber auch die freie Rhythmik und das zunehmende Verschwinden der Jazz-typischen Leadsheets. So sorgt der Free Jazz dafür, dass der Jazz weiter lebt und sich auch in viele Richtungen weiterentwickelt und viele Musikrichtungen beeinflusst.