Kinofilme mit Jazzmusik
Musik des Genres Jazz, die zur Bewegung animiert, dabei aber nicht auf einen zu aufdringlichen Rhythmus setzt und so häufig eine melancholische und dennoch heitere Stimmung verbreitet, wird sehr häufig in Kinofilmen eingesetzt. Ob Hollywood oder Deutschland: Früher oder später wird der Jazz in den Ohren erklingen. Hier zweiKinofilme Beispiele für den gezielten Einsatz von Jazz. Quelle: Kinofilmtrailer.
“Sweet and Lowdown” (1999)
In der Tragikomödie, bei der Woody Allen für Regie und Drehbuch verantwortlich ist, erzählt die Geschichte des fiktiven Jazzmusikers Emmet Rey, gespielt von Sean Penn. Rey ist dem Alkohol verfallen und weiß mit seiner Zeit nicht viel anzufangen. Außer, er greift zur Jazzgitarre. Die Musik ist dabei für den Zuschauer der wichtigste Übermittler emotionaler Ausdrücke und ist stets als Metapher für den Zeitgeist und das persönliche Befinden der Hauptfigur zu verstehen. Der Preis erhielt mehrere Filmpreisnominierungen und wurde von den Kritikern als Allens “Hommage an die Swing-Ära” gelobt.
“Jazzclub – Der frühe Vogel fängt den Wurm” (2004)
Der breiten Masse ist Helge Schneider lediglich als alberner Pausenclown bekannt, doch mit diesem Film bewies der Mülheimer, dass auch die Jazzmusik sein Metier ist: Er selbst spielt die Rolle des Fischverkäufers Teddy Schu, dessen eigentliche Leidenschaft nicht der Fisch, sondern der Jazz ist. Schu spielt allabendlich im gleichen, schlecht besuchten Jazzclub, erhält dafür keine Gage und wenig Anerkennung. So wirft ihm sogar eigene Frau fehlendes musikalisches Talent vor. Helge Schneider komponierte die Musik zum Film, welche die traurige Geschichte mit einer gehörigen Portion Melancholie unterstützt, selbst.
Natürlich gibt es aber noch weitaus mehr Kinofilme die Jazz Musik beinhalten.