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Artikel Tagged ‘Musiker’
08 Okt

Webdesign by Euroweb meets Jazz

Sie sind Musiker? Sie würden Ihre Musik gerne teilen? Dann sollten Sie über eine professionelle Webseite nachdenken!

Euroweb bietet individuelle Webseiten zu jedem Thema: Musik, Sport, Mode, Geschäft oder Computer. Ob für Musiker, Sport-Begeisterte, Pferde-Freunde, Mode-Vernarrte, Theater-Freunde oder Unternehmer, für jeden gibt es eine Webseite, die zu ihm passt.

Sie wollen neue Musiker kennenlernen, um ein neues Projekt zu starten? Sie suchen noch diesen oder jenen Musiker, um Ihre Band komplett zu machen? Sie suchen nach den passenden Akkorden? Der wohl beste Weg, sich und seine Musik im Internet zu präsentieren, ist eine Webseite.

Hier können Sie Ihre eigenen Inhalte verfassen, Ihre Songtexte posten, nach Harmonien fragen, Live-Videos posten und kommentieren lassen oder einfach nur neue Musiker suchen.

Und auch, wenn Sie Band kennen, die sonst noch keiner gehört hat, können Sie die weiterempfehlen und ihnen ein kleines Stück weiter in Richtung Erfolg helfen.

Euroweb ermöglicht es Ihnen, eine professionelle Webseite über Ihr Hobby zu gestalten – in Zusammenarbeit mit professionellen Designern. Eigens für Ihre Themenfelder und Zielgruppe entwickelt das Team ein Designkonzept, das haargenau auf sie zugeschnitten ist. Dies wird sorgsam entwickelt und geprüft.

wir alle wissen, dass Musik oftmals eben nicht nur regional oder national behandelt wird: Sie wollen auch internationale Kontakte? Dann sollten Sie darüber nachdenken,Ihre Inhalte in mehreren Sprachen zu verfassen.

Da Sie ja wahrscheinlich auch erreichbar oder gegebenenfalls sogar buchbar sein wollen, ist es Kontaktformular zu empfehlen.Dies ist ein Service, den Ihnen Euroweb gerne zur Verfügung stellt.

Sie wollen mehr? Nun, dann empfehlen wir Ihnen, es nicht bei dem Erstellen der Webseite zu belassen: Man kann Ihne Homepage so optimieren, dass möglichst viele Menschen Ihrer Zielgruppe Ihre Webseite finden und lesen.

Ihre Itnernetpräsenz sollte außerdem nie veralten, denn sonst verlieren Sie Besucher.

Schließlich wollen Sie Kontakte knüpfen, neue Leute kennen lernen und vielleicht den ein oder anderen Duettpartner treffen.

Der Sinn einer solchen Internetpräsenz ist hauptsächlich, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Und das kann Euroweb Ihnen ermöglichen, indem die Agentur mit Ihnen zusammen eine ausführliche Konzeptlösung entwickelt, die Ihnen eine gute Basis im Internet sichert.

24 Sep

Rückblick Südtiroler Jazz-Festival 2010

Die Veranstalter blicken zufrieden auf das Südtiroler Jazzfestival 2010 zurück. Mehr als 18.000 Musikfans besuchten das 10-tägige Festival vom 25. Juni bis zum 4. Juli 2010.

Jazz-Größen traten bei mehr als 100 Konzerten in Brixen, in Bozen, in Meran, in Bruneck und nun auch im Vinschgau auf.

Sehr beliebt waren dieses Jahr die Konzerte auf Wein- und Berggasthöfen sowie an anderen ungewöhnlichen Orten. Ein paar Beispiele dazu: Über 200 Menschen kamen um 5 Uhr morgens nach Tscherms in den Labyrinthgarten Kränzelhof, um den Sonnenaufgang gemeinsam mit einem Konzert zu erfahren. Ungewöhnlich waren auch das Floß- und Fahrradkonzert entlang des Etsch-Flusses zwischen Nals und Sigmundskron sowie einige Veranstaltungen auf Almen. Das Konzept der Veranstalter scheint aufgegangen zu sein, denn auch die neuen Aufführungen im Vinschgau, die diesjährig erstmals mit im Programm waren, erfreuten sich vieler Besucher.

Ein Wehrmutstropfen waren die rückläufigen Besucherzahlen an den Abendendkonzerten auf den Hauptbühnen. Ein Grund war die übermächtige Konkurrenz der Fußball WM 2010. Zudem war es an vielen Abenden sehr, sehr warm, da blieben viele Menschen lieber im Freien als vor den Bühnen in den Konzertsälen.

Erfreulich war die ausgezeichnete Stimmung beim kritischen Fachpublikum und den Musikern selbst. Denn das Südtiroler Jazzfestival etabliert sich immer mehr zu einem Treffpunkt von Musikkünstlern, die von Südtirol aus neue Impulse für Ihre musikalische Arbeit mitnehmen. Auch Stars mit Weltruhm traten heuer das erste Mal gemeinsam in Südtirol auf (Noa mit Fabrizio Bosso und Luciano Biondini, Matthias Schriefl mit Gianluca Petrella,…). Und zum ersten Mal überhaupt in Europa trat die Nachwuchskünstlerin Marina Maximilian Blumin im Zuge des Jazzfestivals auf.

Auch prominente Medienvertreter (Washington Post, Bayrischen Rundfunk, Süddeutsche,…) beobachteten die Veranstaltungen und berichteten darüber.

22 Aug

Jazzblues

Eine besondere Komposition des Jazz ist der Jazzblues. Dieser baut auf dem Blues auf, ist aber zugleich dessen Weiterentwicklung. Im Gegensatz zum Free Jazz ist der Jazzblues eine harmonische Weiterentwicklung und wird sehr häufig zur Improvisation eingesetzt. Oft spielt der improvisierende Solist den Jazzblues, um damit dessen Können, aber auch Kreativität unter Beweis zu stellen, denn der Jazzblues beinhaltet viele schnelle und kurze Formen.

Obwohl man Gegenteiliges vermuten würde, werden die Melodien im Jazzblues nicht gesungen, sondern ausschließlich instrumental interpretiert. Die Harmonie- und die Taktfolge orientieren sich am Bluesschema, wie etwa der Chorusstruktur aus zwölf Takten. Bekannte Jazzblues-Stücke sind etwa „Blue Monk“, „All Blues“ oder Blues for Alice“. Verändert werden lediglich die harmonischen Strukturen, aber die fünf Subdominanten pro Takt bleiben ebenso erhalten wie die zwöllftaktige Form. Bekannte Vertreter des Blues Jazz sind etwa Toots Thielemann oder Herbie Hancock.

Der Jazzblues kann allerdings bedeutend komplexer sein als der normale Blues. Dies liegt vor allem darin begründet, dass man die Akkordfolge verändern kann. Darüber hinaus können aber auch die Akkorde selbst substituiert werden. Die Beispiele solcher Modifikationen sind vielfältig und man kann an dieser Stelle nicht alle möglichen Varianten aufzählen, aber für eine anschauliche Darstellung seien an dieser Stelle ein paar Variationsmöglichkeiten genannt. So kann beispielsweise anstelle eines Dominantseptakkordes auf demselben Grundton ein alterierter Akkord gespielt werden. Denkbar ist jedoch auch die Beibehaltung des Dominantseptakkordes, wobei allerdings der Grundton verschoben wird. Die Abwandlungsmöglichkeiten sind sehr groß und der Jazzblues wird auch von den meisten Musikern nicht ausschließlich gespielt, sondern oft als eine Variante, die das Repertoire erweitert.

21 Aug

Free Jazz

Der Begriff des Free Jazz entstand in den 1960er Jahren und leitet sich vom Titel eines Musikalbums von Ornette Coleman aus dem Jahr 1961 ab. Bereits in den 1950er Jahren experimentierten junge Musiker mit Dissonanzen, die teils bis zur Atonalität gingen. Dies widersprach der bis dato unumstößlichen Funktionsharmonik. Aber damit nicht genug, denn neben dem Erschließen des Raums der freien Tonalität, wurden auch zusehends neue Klang- und Geräuscheffekte sowie neue Spieltechniken aufgenommen. So steht die Beschreibung Free Jazz sowohl für freie harmonische Improvisation als auch für Freiheiten, die für ungeübte Ohren bis hin zur Dissonanz und Atonalität reichen.

Der Free Jazz entstand in den USA und Europa nahezu gleichzeitig, woran deutlich wird, dass der Free Jazz Teil der musikalischen Entwicklung fast schon zwangsläufig werden musste. Powerplay und Intensität hatten in der Geschichte des Jazz noch nie eine solch große Rolle gespielt und wurden zusehends von den Musikern eingefordert. Das Publikum stand dem Free Jazz jedoch zu Beginn sehr skeptisch gegenüber, denn mit den Disharmonien und der teils schrillen Atonalität konnte es nichts anfangen.

Mitte der 1960er Jahre begann sich ein ganz eigener europäischer Free Jazz zu entwickeln, dessen bekannte Vertreter Derek Bailey, Gunter Hampel, John Stevens und Peter Kowald waren. Der Free Jazz hat sich mittlerweile bis in die 3. Generation erhalten, aber natürlich auch weiterentwickelt. Außerdem werden Elemente des Free Jazz immer häufiger in andere Musikrichtungen integriert, so dass der Jazz über Umwege von anderen Musikrichtungen beeinflusst wird und zugleich aber auch diesen zu mehr Variationen verhilft. So zählen zu den signifikantesten Merkmalen des Free Jazz die freie Atonalität, aber auch die freie Rhythmik und das zunehmende Verschwinden der Jazz-typischen Leadsheets. So sorgt der Free Jazz dafür, dass der Jazz weiter lebt und sich auch in viele Richtungen weiterentwickelt und viele Musikrichtungen beeinflusst.